Montag, 26. August 2013

Puntarenas und Monteverde - Costa Rica

Am 24.08. ging es um 6 Uhr morgens dann endlich weiter in Richtung Monteverde. Etwa 2,5 Stunden mit dem Bus zur Faehre, dann 1,5 Stunden auf der Faehre nach Puntarenas und letztendlich die letzte Etappe mit 4-5 Stunden nach Monteverde.
Vor allem die letzten Stunden dieser Fahrt waren sehr anstrengend. In stroemendem Regen fuhren wir auf Strassen, die ich eher als einen grossen Trampelpfad bezeichnet haette in die Hoehen Monteverdes. Das Wasser lief etwa knoechelhoch die Strassen hinunter,...Schlamm und der viele regen machten die Fahrt dementsprechend abenteuerreich :P Gleichzeitig bekommt man schon waehrend der Fahrt das Gefuehl in die Urzeit zurueck versetzt zu werden. Bemoooste Baeume, Lianen und das dichte, feuchte Gruen wirkt irgendwie unwirklich.

Monteverde liegt auf etwa 1600m Hoehe und liegt mitten in einem Nebelwaldreservat. Hier heisst es hinein in die Regenjacke und Gummistiefel (die manchmal nuetzlich gewesen waeren :D)
Gleich fuer unseren ersten Vormittag buchten wir eine Canopy Tour mit Zip Lining, Tarzan Swings, Superman und und und.... DAS WAR EIN RIESEN SPASS! :D

ZIP LINING
AUSSICHT MONTEVERDE
TARZAN SWING

Noch am selben Tag beschlossen wir einen Nightwalk zu machen, denn der Nebelwald Monteverdes ist bekannt fuer sie Vielfahlt seiner Bewohner. Unmengen von Vogelarten wie z.B.  Tucane, Quetzals, Kolibris und verschiedene SpechtartenBruellaffen, aber auch Faultiere, Schlangen, Guerteltiere und viele weiter Tiere haben hier ihr zu Hause.
Wir hatten grosses Glueck einige dieser Tiere sehen zu duerfen. 2 Stunden wanderten wir mit Taschenlampen durch den Wald, sahen Faultiere, verschiedene Schmetterlingsarten, Froesche, Spinnen, Schlangen,...
Auf jeden Fall sehr weiter zu empfehlen.

UND DAS MIT MEINER CAM :D



MAMA UND BABY FAULTIER
Die Faultiere waren eigentlich das coolste der ganzen Nachtwanderung. Wir hatten das Gluecke diese 2 Tiere direkt ueber unseren Koepfen zu sehen. Das Baby hatte seine Mama verloren und laut "geweint". Mama Faultier war zuerst nirgendwo zu entdecken, hoerte aber das Baby schreien und kam es holen. :) War super spannend das mitzuerleben...vor allem weil der Kleine total verloren hin und her irrte :P





Montag, 19. August 2013

Montezuma und Santa Teresa - Costa Rica

BOOTTOUR JACO - MONTEZUMA
Am 16. August verliessen wir Jacó. Mit einer Faehre, die sich letztendlich als kleines Fischerboot entlarvte, ging es in einer etwa 1- stuendigen Fahrt ueber den Ozean weiter nach "Montezuma". Den Umstanden des Fischerbootes entsprechend wurde unser Hab und Gut in grosse Plastiktueten verpackt - wir wurden pitsch patsch nass :P

Montezuma ist ein kleines charmantes Dorf, das mit seiner entspannten Atmosphaere und weitlauefigen Straenden punkten kann. Ruhe ist hier die Devise... anstatt auszugehen wird von den Einheimischen ein Joint in der Haengematte geraucht :P (Die Menschen hier nennen ihr Dorf sogar liebevoll "Montefuma" - fumar bedeutet rauchen :D)

In einer etwa 40-minuetigen kleinen Wanderung am Fluss entlang schauten wir uns einen Wasserfall an. Da es allerdings die Tage zuvor haufige geregnet hatte (wir haben ja bekanntlich gerade Regenzeit hier) war der Anblick mehr als bescheiden. Dreckbruehe wuerde es ganz gut treffen.... aber der kurze Hike am Fluss entlang hat Spass gemacht :)

Nachdem wir bei einem Surfcontest zugeschaut hatten fuhren wir bereits am folgenden Tag weiter nach Santa Teresa (Mal Pais). Mit etwas Glueck trafen wir zwei Texaner, die uns mitnehmen konnten (die Bus-/ Taxifahrten sind in Costa Rica verhaeltnismaessig teuer).
In diesem Ort dreht sich wirklich alles nur ums Surfen :P


SONNENAUFGANG SANTA TERESA


....Immernoch in Santa Teresa :)
Da es sich hier ganz gut aushalten laesst sind wir bereits beinahe eine Woche in unserer schnuckeliggen Lodge "Funky Monkey". Mit etwa 5 Gehminuten zum Meer, einen Supermarkt direkt um die Ecke, Haengematten, Tischtennisplatte, Billard, usw. ist dieses Hostel sehr gut ausgestattet :)

PANCAKESSSSS mit den Ulmern Chris, Till und Martin :P
FUNKY MONKEY CHILLOUT AREA :)
UNSERE EIGENE TERASSE
ADDICTED:
Und vermutlich meine aller groesste Schwaeche hier in Costa Rica: Trits Ice Cream!! Letztendlich aehnlich wie unser Sandwich-Eis...nuuur mit super cremigem Vanilleeis, traumhafter Schokososse und umgeben von zwei Graham Cracker Cookies (nicht zwischen gummiartigen, seltsam schmeckenden Waffeln wie bei uns in Deutschland :P :D)
Witzig ist zudem, dass dieses Eis in kleinen Dosen verpackt ist, d.h. keine Plastiktuetchen oder sowas in der Art... wollte mir naemlich urspruenglich nur eine kleine Ration Vanilleeis kaufen und dieser Traum von Eis kam dabei zum Vorschein :D

TRITS. DIE VERMUTLICH BESSERE DROGE. :D



Donnerstag, 15. August 2013

San José und Jacó - Costa Rica

DA IST ERRRR
Am 14. August stand eine lange Busfahrt vor der Tuer.
Da ich die erfreuliche Nachricht bekommen habe, dass mein Bagpack eeendlich aufgetaucht ist, war fuer mich sofort klar, dass die Reise weitergehen muss. So packten wir unsere Sachen und fuhren am fruehen Morgen mit dem Bus nach San José (ca. 6 Stunden).
Dort angekommen, traf mich fast der Schlag... selten habe ich solch eine haessliche Stadt gesehen. Total vermuellt, sehr viele Obdachlose auf der Strasse und uuuuueberall streunende Hunde. Da wir sowieso nur wegen meinem Rucksack nach San José gefahren sind ging die Tour direkt zum Flughafen weiter. Ausnahmsweise ohne weitere Komplikationen konnte ich endlich mein Baby abholen :) Sehr lustig war es zu sehen wo er ueberall war :D :D (Stuttgart, Berlin, New York, Miami, Panama und letztendlich Costa Rica)



Da wir nicht in der Landeshauptstadt Costa Ricas bleiben wollten, ging die Reise am selben Tag noch weiter nach Jacó (erneute 3 Stunden Fahrt).
Das erste Hostel bei "Papas und Burgers" war grauenvoll. Grosse Dorms, die mit total Betrunkenen geteilt werden mussten, laute Musik und und und.... keien Nacht laenger wollte ich dort bleiben. Also machte ich mich direkt am naechsten Morgen auf die Suche nach einem anderen Hostel. Ansonsten bleibt ueber die sehr touristenbevoelkerte Stadt nicht viel zu sagen. "Typisch amerikanisch" wuerde es vermutlich ganz gut treffen... viele riessen grosse Werbetafeln, eine Fastfoodkette nach der anderen und unzaehlige Souvenirstaende.
Schon verwoehnt von der Karibikkueste, konnte uns der Strand Jacós, der an der Pazifikkueste liegt, nur wenig begeistern. (Landschaftlich nicht sooo super, zum Surfen sehr gut geeignet!)

Dienstag, 13. August 2013

Puerto Viejo - Costa Rica

GRENZE PANAMA - COSTA RICA
DIE "SICHERE" BRUECKE
Am 11.08. ging unsere Reise weiter ueber die Grenze nach Costa Rica.

Mit einem kleinen Fischerboot und stroemendem Regen verliessen wir die Insel Bocas del Toro. Weiter ging es mit einem Bus bis nach Puerto Viejo, einer kleinen Stadt suedoestlich von Costa Rica. Das absolute Highlight dieser Fahrt war wohl die Tatsache, dass alle Insassen des Busses bei der Grenze von Panama nach Costa Rica den Bus verlassen mussten und eine sehr baufaellige Bruecke zu Fuss ueberqueren mussten. -> Paps, du waerst da vermutlich niiieeee im Leben freiwillig drueber gegangen :D Esging ziemlich weit nach unten, ueberall standen verrostete Schrauben aus dem Boden und wie man auf dem Bild ganz gut sehen kann, fehlte hier und da mal ein Brett :P.  Erst nachdem die Bruecke ueberquert und alle Einreisebestimmungen geklaert waren durfte wieder mit dem Bus weiter gefahren werden.

Nach ewigem Warten (sowohl die Einwohner Panamas, als auch die Costa Ricas haben es nicht so mit der Puenktlichkeit :P :D) und einer holprigen Fahrt kamen wir letztendlich doch noch heil an.

Die erste Nacht verbrachten wir in einem Hostel namens "El Dorado". Da es uns dort aber nicht so gut gefallen hat (nicht sauber, durchhaengende Betten, keine Ventilatoren/ Klimaanlagen und deshalb brechend heiss) sind wir direkt am naechsten Tag ein paar Blocks weiter in das Hostel "Pagalu" umgezogen. Dieses wird von Schweizern betrieben und man erkennt schon deutlich unseren europaeischen Standart :) Unsere mit der Zeit 8-koepfige Gruppe fand sogar Platz zum gemeinsamen Kochen und Abendessen.

Im Anschluss findet ihr einfach noch ein paar Bilder zum neidisch machen :)

WRAPS ZUM ABENDESSEN :)
MANZANILLO BEACH
AUSSICHTSPLATTFORM IN MANZANILLO
HAPPPPYYYY
wie immer.... TRAUMSTRAND
Natuerlich gab es hin und wieder auch mal andere Beschaeftigungen als nur am Strand rumliegen...
Durch meine Sportsucht darf das Joggen am Strand natuerlich nicht fehlen... Einfach Klasse morgens um 6 :) Dazu kamen surfen, eine Radtour, ein bisschen Beachvolleyball, kleine Stadtbesichtigungen und selbstverstaendlich einige Barbesuche am Abend :) .... Ein hartes  Leben eben :D :D

Bis baaald

PS: MEIN BAGPACK WURDE IN PANAMA CITY GEFUNDEN!! :) Jetzt muss ich ihn nur irgendwie bekommen.....




Samstag, 10. August 2013

Bocas del Toro - Panama

Mein Bett :)
Schon nach einer Nacht in David ging es weiter nach Bocas del Toro. Diese super schoene Povinz Panamas hat zahlreiche Inseln... wir sind unter anderem auf der Insel Colon in Heikes Hostel untergekommen.
Mit "kunterbunt" koennte man das Hostel vermutlich am besten umschreiben :D Von einer heimischen Atmospaere umgeben haben wir uns hier sofort wie zu Hause gefuehlt. Wobei diese Tatsache nicht unbedingt der Grund dafuer war volle 5 Tage auf der Insel zu bleiben.

Traaaaaauuuuumhafte Straende wie der "Starfish Beach" (wie der Name schon sagt, gibt es an diesem Strand unzaehlige Seesterne in allen Groessen und Mustern :D), der "Black Rock Beach" (schwarze Felsen schauen aus dem Wasser und machen es etwas schwierig schwimmen zu gehen) und der "Red Frog Beach".
Solche Straende habe ich bisher nur auf Bilder gesehen :D Weisser Sand, sternenklares Wasser, Palmen und strahlend blauer Himmel haben dazu gefuehrt, dass ich mich wie in einem Maerchen gefuehlt habe.

Im Folgenden ein paar Bilder zum neidisch machen :D :D

Starfish Beach

Auf dem Weg zum Black Rock


Balboa Serveza - Werbung

PS: Von meinem Bagpack gibt es immer noch keine Spur.....

Freitag, 9. August 2013

Panama City & David

Halli Hallo ihr Lieben,

sooo endlich mal ein Lebenszeichen von mir.

Martina und ich sind am Freitag, den 02. August '13 nach einem ueber 24-stuendigem Trip von Stuttgart ueber Berlin und Miami in der Landeshauptstadt Panamas (Panama City) angekommen. Von anfaenglichen Schwierigkeiten, wie dem "Verlust" meines Bagpacks und einer nicht-funktionierenden Kreditkarte versuche ich mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Es faellt manchaml zwar nicht ganz einfach, aaaber Matze ist der beste Fels in der Brandung...und vor allem mein Ruhepol :D
Mit Klamotten, Kohle und was man sonst noch so alles braucht greift sie mir ohne einen Mucks unter die Arme. Einfach super :P

Unser erstes Hostel "Panama by Luis" war nichts besonderes...aber fuer die ersten drei Naechte vollkommen in Ordnung. (Um ehrlich zu sein wollten wir so schnell wie moeglich weiter reisen, aber die Hoffnung auf die Ankunft meines Bagpacks hat uns etwas hingehalten :D)

PANAMA CITY
Die Landeshauptstadt Panama City ist im Grossen und Ganzen aehnlich wie unsere Grossstaedte auch: chaotisch, laut und ziemlich eng besiedelt. Zumindst etwas beeindrucken konnten mich die unzaehligen Hochhaeuser (das Bankenviertel), eine riessssssen Einkaufs-Mall  die Altstadt und der Panama Kanal.
Noch nie in meinem Leben habe ich so viele Einkaufslaeden wie in dieser Mall in einem Gebaeude gesehen....allllles was das Herz begehrt. -> am tollsten war natuerlich die Essensetage :D :D



Unbedingt gesehen haben sollte man auf jeden Fall den Panama Kanal. Diese kuenstlich angelegte Wasserstrasse verbindet den Pazifik mit dem Atlantik. Somit bleibt es Schiffen erspart das Kap Hoorn (Suedamerika) umfahren zu muessen.
Da diese Erfindung einfach genail ist, sprechen vermutlich die folgenden Bilder mehr als viele weitere Worte. Zu sagen bleibt eigentlich nur, dass die Aida im Vergleich zu diesen Frachtschiffen ein kleiner Pimpf ist :D

Etwas nass geworden auf dem Hinweg :D :D
 

GENIAL :)

Mit einem Reisebus, der auf gefuehlte 15 Grad heruntergekuehlt war, ging unsere Reise weiter nach David. Nach ca. 8 Stunden Bus- und Taxifahrt waren wir froh endlich in unserer Unterkunft "Bambu Hostel" anzukommen. Wie der Name schon vermuten laesst entsprach das Hostel der Atmosphaere eines Urwalds :) Alles war aus Holz und ueberall rankten Pflanzen aus dem Boden.
Schlafen durften wir im "Jungle House", eine Art Baumhaus aus Bambus. Dieses hatte weder Fesnster noch Tueren.... einfach alles offen nach aussen :) -> ein Traum :D